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«Springsteen – Deliver Me From Nowhere»

Autorenbild: Fredy Wettstein
Fredy Wettstein
1. Jan. 2025
1 Min. Lesezeit

Wer Bruce Springsteen liebt, muss hin. Wird «Nebraska» kennen (und lieben), sein sechstes von bisher einundzwanzig Alben, sein, sagen viele, eindrücklichstes, eines der besten Alben der Rockgeschichte. Wird die Geschichte dazu anfangs der achtziger Jahre kennen. In welcher Lebensphase Springsteen damals war, mit Selbstzweifeln und Schuldgefühlen, von Depressionen und Ängsten gequält. Wird wissen, dass er die teils düsteren, intimen und tiefgründigen Songs über Sünder und Verbrecher, Verlierer und Kindheitserinnerungen im Schlafzimmer eines gemieteten Haus in New Jersey mit einem vierspurigen Tonbandgerät aufnahm, mit der Gitarre in der Hand und der Mundharmonika. Wer Springsteen liebt, muss hin, diesen Film schauen, «Springsteen, Deliver Me From Nowhere», befreit mich aus dem Nichts, gespielt vom grossartigen Jeremy Allen White, der nicht aussieht wie Springsteen, aber so spielt, singt und sich bewegt wie Springsteen, so dass man glaubt, es sei Springsteen. Ein unaufgeregter, intimer, sehr stimmungsvoller Film. Ab sofort in den Kinos.

 

Geht hin, schaut den Film an - und hört alle nachher Nebraska, das Album, das Bruce unbedingt wollte, und nur genau so wollte. «Born in the USA» nahm er auch in jener Nacht auf. Aber er wollte es nicht jetzt, es hätte nicht gepasst. Es war erst der Titelsong zum nächsten Album, das Springsteen dann zum Weltstar machte.



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