Grönemeyern
- Fredy Wettstein
- 19. Feb.
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 25. März

Er hüpft.
Er schreit.
Er redet.
Er rennt.
Er singt.
Er geniesst.
Er tanzt.
Er quiekt.
Er wedelt.
Er spielt.
Er grölt.
Er flitzt.
Er twistet.
Er dirigiert.
Er stampft.
Er jodelt.
Er schauspielert.
Er taumelt.
Er klatscht.
Er säuselt.
Er brüllt.
Er lebt (intensiv).
Er grönemeyert.
Und es war wunderbar. Nach 100 Minuten ging Herbert Grönemeyer am Sonntagabend von der Bühne, die mitten im Zürcher Hallenstadion aufgebaut war, kam zurück, ging wieder, kam wieder zurück, und am Ende waren es fast drei Stunden. Im letzten Lied sang und sprach er vom Mond, der aufgegangen ist, «macht, was ihr wollt, schläft später gut/Vielen herzlichen Dank» heisst es darin, «Tschüss» das letzte Wort. Die Menschen gingen, wohl viele summend, hinaus in die nass-kalte Nacht, es war fast Neumond, kurz nach 23 Uhr.


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